
Die großen US-Verfahren rund um Suno und Udio liefern vorerst keine schnelle Grundsatzentscheidung. Ein am 11. Juli aktualisierter Verfahrensüberblick zeigt, dass die zentrale Frage zur Nutzung geschützter Musik für das KI-Training weiterhin offen ist.
Im Fall gegen Suno läuft die Beweisaufnahme nach dem derzeitigen Zeitplan bis Ende September 2026. Entscheidende Anträge sind erst für 2027 vorgesehen. Auch im Udio-Verfahren ist noch nicht geklärt, wie Gerichte die Trainingspraxis und weitere urheberrechtliche Vorwürfe bewerten werden.
Für Creator und Anbieter bedeutet das anhaltende Unsicherheit. Lizenzierung, Herkunft der Trainingsdaten und vertragliche Zusicherungen bleiben damit zentrale Punkte bei der Wahl eines KI-Musikdienstes oder Vertriebs.
Quellen:
- Chartlex: https://www.chartlex.com/blog/business/music-industry-ai-lawsuits-tracker-2026