
Die Musikbranche will bei KI-Musik mehr Klarheit schaffen. Mehrere internationale Organisationen haben ein gemeinsames Modell vorgestellt, das Aufnahmen entweder als „KI-generiert“ oder als „KI-unterstützt“ kennzeichnen soll.
Als KI-generiert gelten dem Vorschlag zufolge Tracks, bei denen zentrale kreative Elemente wie Leadgesang, Hauptinstrumente oder die komplette Aufnahme überwiegend durch generative KI entstanden sind. KI-unterstützt wären dagegen Produktionen, die im Kern menschlich geschaffen wurden, aber einzelne generative Werkzeuge einsetzen.
Die Kennzeichnung soll auf Track-Ebene über Metadaten an Streamingdienste und Vertriebe weitergegeben werden. Noch ist das Modell freiwillig – für Creator und Distributoren könnte daraus jedoch schnell ein neuer Transparenzstandard werden.
Quellen:
- RIAA: https://www.riaa.com/music-community-introduces-new-labeling-programto-distinguish-generative-ai-in-sound-recordings/
- Music Business Worldwide: https://www.musicbusinessworldwide.com/record-industry-proposes-ai-labeling-system-for-streaming-platforms/