
Suno Studio 2.0 ist da – und das Update will deutlich mehr sein als ein neuer Knopf für den nächsten Prompt. MIDI lässt sich jetzt importieren, aufnehmen und direkt in der Zeitleiste bearbeiten. Noten können über einen kompatiblen Controller, eine Bildschirmklaviatur oder sogar die normale Computertastatur eingespielt werden.
Dazu kommen ein eingebauter Wavetable-Synthesizer, Automation sowie Effekte wie Sidechain-Kompression und Faltungshall. Über die neue Chatleiste lassen sich Instrumente und Gesang erzeugen, Synth-Presets bauen und nach Angaben von Suno sogar eigene Effekte erstellen. Klassische Musikproduktion und generative KI rücken damit deutlich enger zusammen.
Noch ersetzt Studio 2.0 keine vollständig offene Profi-DAW: Externe VST-Plug-ins werden laut The Verge weiterhin nicht unterstützt. Trotzdem ist der Schritt groß, weil Nutzer nun viel gezielter an Noten, Klang und Mix arbeiten können. Verfügbar ist die neue Version zunächst für Premier-Abonnenten.
Quellen:
- Suno Blog: https://suno.com/blog/studio-2
- Suno Release Notes: https://suno.com/release-notes/studio-2
- The Verge: https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/979345/suno-studio-2-0-midi-chatbot-custom-effects