
Der Hackerangriff auf den KI-Musikdienst Suno ist offenbar deutlich größer als bisher bekannt. Have I Been Pwned hat den Datensatz geprüft und führt 55,3 Millionen betroffene Konten beziehungsweise eindeutige E-Mail-Adressen. Der Angriff ereignete sich bereits im November 2025 und wurde erst im Juli 2026 öffentlich.
Neben E-Mail-Adressen und teilweise Telefonnummern sollen auch zehntausende Datensätze aus der Zahlungsabwicklung betroffen sein. Darin befanden sich laut Have I Been Pwned unter anderem Namen, Postanschriften, Kaufbeträge sowie begrenzte Kartendaten wie Kartenart, Ablaufdatum und die letzten vier Ziffern. Vollständige Kreditkartennummern werden nicht als kompromittiert genannt.
Suno hatte gegenüber Medien einen begrenzten Sicherheitsvorfall bestätigt und erklärt, es seien keine sensiblen personenbezogenen Daten kompromittiert worden. Die nun genannte Größenordnung von 55,3 Millionen Konten hat das Unternehmen bislang nicht öffentlich bestätigt; auf aktuelle Anfragen lag den Berichten zufolge zunächst keine Antwort vor. Für Nutzer bedeutet das vor allem: Vorsicht bei personalisierten Phishing-Nachrichten und ungewöhnlichen Zahlungsanfragen.
Quellen:
- Have I Been Pwned: https://haveibeenpwned.com/Breach/Suno
- TechCrunch: https://techcrunch.com/2026/07/21/ai-music-generator-suno-breach-affects-55m-users-per-have-i-been-pwned/
- The Register: https://www.theregister.com/2026/07/21/breach-of-ai-music-platform-suno-affected-55m-user-accounts/5275514
- The Verge: https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/966072/suno-ai-music-training-scraping-youtube-hack