OK-I-DO-KI
Meine persönliche Prüf-Karte
Setze deine Prüf-Karte aus Bausteinen zusammen: drei Prüf-Fragen in der Reihenfolge, die für dich Sinn ergibt, und dazu deine Nicht-Übernehmen-Regel. Prüfe danach an vier Beispielregeln, welche wirklich konkret genug ist, um sie im Alltag zu befolgen. Zum Schluss speicherst du deine Karte – sie bleibt dein Werkzeug, auch in den nächsten Klassen.
0 von 3 Schritten erledigt
Schnappibereit
Jetzt baust du dir dein eigenes Werkzeug. Eine Prüf-Karte ist keine Hausaufgabe, sondern etwas, das dir gehört: drei Fragen in deinen Worten, in deiner Reihenfolge, und eine klare Regel, wann du Nein sagst. Die Reihenfolge darfst du frei wählen – aber alle drei Fragen müssen darauf stehen. Eine Karte ohne die Plausibilitätsfrage wäre wie ein Fahrrad ohne Bremse.
Bevor du loslegst
SicherheitshinweisDie Plausibilitätsfrage darf auf keiner Prüf-Karte fehlen, egal an welcher Stelle sie steht. Sie ist die einzige der drei Fragen, bei der es nicht nur um deine Zufriedenheit geht, sondern darum, ob du etwas Erfundenes übernimmst oder weitergibst. Und eine Nicht-Übernehmen-Regel taugt nur dann etwas, wenn du morgen früh noch weißt, was sie von dir verlangt.
Deine DatenDeine Prüf-Karte enthält nur deine Arbeitsweise, keine persönlichen Angaben. Schreibe hier keine Namen und nichts über deine Familie hinein – die Karte funktioniert vollkommen ohne das.
Baue deine Prüf-Karte
Deine Karte hat vier Zeilen: drei Prüf-Fragen und eine Regel. Die Reihenfolge der Fragen bestimmst du selbst – nur vorkommen müssen alle drei, jede genau einmal. Rechts siehst du nach jeder Wahl, welcher Punkt noch offen ist.
1. Deine erste Prüf-Frage
2. Deine zweite Prüf-Frage
3. Deine dritte Prüf-Frage
4. Deine Nicht-Übernehmen-Regel
Das muss auf deiner Karte stehen
- Eine Frage nach dem Ziel steht auf der Karte. offen
- Eine Frage nach dem Kontext steht auf der Karte. offen
- Eine Frage nach der Plausibilität steht auf der Karte. offen
- Die Nicht-Übernehmen-Regel nennt einen erkennbaren Auslöser und eine klare Handlung. offen
Deine Prüf-Karte
…
Schnappibereit
Welche Regel kann man wirklich befolgen?
Vier Kinder haben sich eine Nicht-Übernehmen-Regel aufgeschrieben. Welche davon ist konkret genug, dass man morgen früh in einer echten Situation sofort weiß, was zu tun ist?
Schnappibereit
Deine Karte, dein Werkzeug
Sieh dir deine fertige Karte noch einmal an und halte fest, wie du sie benutzen willst. Diese Rückschau wird nicht bewertet – die Karte gehört dir und begleitet dich auch in die nächsten Klassen.
Das hast du gerade gebaut:
…
- Meine Reihenfolge ergibt für mich Sinn – ich kann sagen, warum ich so anfange.
Es gibt keine falsche Reihenfolge, aber eine begründete merkst du dir besser. Wer weiß, warum er so anfängt, hält sich auch daran.
- Die Plausibilitätsfrage steht auf meiner Karte – egal an welcher Stelle.
Ziel und Kontext betreffen deine Zufriedenheit. Die Plausibilität betrifft, ob du etwas Falsches übernimmst oder weitergibst. Deshalb darf sie auf keiner Karte fehlen.
- Meine Nicht-Übernehmen-Regel sagt mir, woran ich es merke und was ich dann tue.
Eine Regel ohne Auslöser merkst du nicht rechtzeitig. Eine Regel ohne Handlung hilft dir nicht weiter. Beides zusammen macht sie brauchbar.
Meine Prüf-Karte
Drei Fragen in meiner Reihenfolge – und eine Regel, bei der ich Nein sage.
Warum ist genau diese Karte für dich die richtige? Tippe deinen Grund an:
Schnappibereit
Schnappibereit
Frag mich einfach
Stufe 1 · Denkanstoß
Ein kleiner Schubs, damit du selbst weiterkommst.
Offen – frag hier zuerst.
Stufe 2 · Strategie
Ein Vorgehen, mit dem du die Aufgabe anpacken kannst.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 1 · Denkanstoß“.
Stufe 3 · Auflösung
Die ausführliche Erklärung – erst, wenn du es selbst versucht hast.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 2 · Strategie“. Die Auflösung wird frei, sobald du diese Mission abgeschlossen hast.
Mission geschafft!
Dein Ergebnis („Meine Prüf-Karte") ist gespeichert.
Schnappibereit
Stark gemacht! Du hast diesen Schritt wirklich verstanden.