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Suno öffnet gemeinsame Workspaces und teilbare Custom Models

Erstellt vor 3 Tagen 311 Aufrufe
Heinz Martin vor 3 Tagen
#282
16:9, schnappnot_news_style, modernes futuristisches Musikproduktionsstudio mit zwei verbundenen Computerarbeitsplätzen und abstrakten Soundwellen, schwebende Audiokarten zeigen kreative Zusammenarbeit, klarer Neon-Regenbogen-Look, professionelle Editorial-Illustration, keine lesbaren Wörter, kein
Bisher entstanden viele KI-Songs in getrennten Bibliotheken. Jetzt macht Suno die Zusammenarbeit einfacher: Teams können gemeinsame Song-Sammlungen nutzen und – mit dem passenden Abo – sogar selbst trainierte Musikmodelle weitergeben. Wir beantworten die zehn wichtigsten Fragen zur heutigen Ankündigung. Suno hat am 15. Oktober 2026 unter dem Titel „Collaboration on Suno“ zwei Funktionen angekündigt: Shareable Workspaces und Shareable Custom Models. Der Unterschied ist wichtig: Die erste Funktion teilt Songs innerhalb eines Teams, die zweite ermöglicht das Teilen individuell angepasster KI-Musikmodelle. Für Musikprojekte mit mehreren Beteiligten – etwa Songwriting, Produktion und Content-Erstellung – kann das die Zusammenarbeit vereinfachen. Allerdings nennt Suno bislang nicht alle Details zu Berechtigungen, gleichzeitiger Bearbeitung oder den verdoppelten Modell-Inputs. 1. Was genau hat Suno am 15. Oktober 2026 veröffentlicht? Neu sind teilbare Workspaces für gemeinsame Song-Bibliotheken sowie teilbare Custom Models für die Zusammenarbeit an einem individuellen KI-Musikstil. Suno führt beide Funktionen in seinen offiziellen Release Notes als Update für die Web-Version auf. 2. Was ist ein Shareable Workspace? Ein Workspace ist ein Bereich, in dem Songs organisiert werden. Neu ist, dass sich eine solche Song-Bibliothek mit einem ausgewählten Team teilen lässt. Workspaces zur eigenen Organisation gab es bereits zuvor; das Teilen ist die Neuerung. 3. Kann jeder meine Songs in einem geteilten Workspace sehen? Nein, laut Suno können nur ausdrücklich eingeladene Personen auf einen geteilten Workspace zugreifen. Das ist kein automatisch öffentliches Album. Welche einzelnen Rollen oder Zugriffsrechte es darüber hinaus gibt, erläutert die aktuelle Ankündigung noch nicht. 4. Brauche ich für gemeinsame Workspaces ein kostenpflichtiges Abo? Ja. Suno nennt ausdrücklich Pro und Premier als berechtigte Tarife für Shareable Workspaces. Für den kostenlosen Tarif wird diese Teamfunktion nicht angekündigt. 5. Was ist überhaupt ein Custom Model? Ein Custom Model ist eine individuell angepasste Variante des Musikmodells, die anhand eigener Songs musikalische Merkmale und Stilrichtungen aufgreifen soll. Laut Sunos bisheriger Anleitung reichen mindestens sechs berechtigte Songs zum Erstellen; bis zu drei eigene Modelle sind vorgesehen. 6. Kann ich mein eigenes KI-Musikmodell jetzt weitergeben? Ja – laut der neuen Ankündigung dürfen Premier-Nutzer ihre Custom Models mit Mitwirkenden teilen. Das ist eine wesentliche Änderung gegenüber älteren Hilfeseiten, die solche Modelle noch als ausschließlich privat beschreiben. Für Pro nennt Suno das neue Modell-Teilen nicht. 7. Was bedeutet die Ankündigung „2x the inputs“? Suno bewirbt die teilbaren Custom Models mit „2x the inputs“, also doppelt so vielen Inputs. Die kurze Produktmeldung legt jedoch nicht eindeutig offen, welche genaue Eingabegrenze verdoppelt wurde. Deshalb lässt sich derzeit keine belastbare neue Maximalzahl an Trainingssongs nennen. 8. Können mehrere Personen jetzt gleichzeitig denselben Song bearbeiten? Das ist bisher nicht bestätigt. Ein gemeinsamer Workspace ist laut Suno zunächst eine für eingeladene Personen zugängliche Song-Bibliothek. Ob parallele Live-Bearbeitung, Versionskonflikte oder fein abgestufte Teamrollen unterstützt werden, lässt die Ankündigung offen. 9. Darf ich beliebige Songs als Trainingsmaterial für Custom Models hochladen? Nein. Sunos Anleitung verlangt, dass du die Rechte an allen hochgeladenen Trainingssongs besitzt. Nur weil ein Lied auf einer Streamingplattform abrufbar ist, darf es nicht automatisch für ein eigenes Modell verwendet werden. Vor der Zusammenarbeit sollten auch die Nutzungsrechte innerhalb des Teams geklärt sein. 10. Wie kann ich die neuen Funktionen ausprobieren? Melde dich in der Web-Version von Suno mit einem berechtigten Abo an und prüfe deine Workspaces auf die neue Einladungs- oder Teilen-Funktion. Für ein eigenes Modell beschreibt Suno den Einstieg über „Create“ und die Modellauswahl mit „Create Custom Model“. Das Teilen solcher Modelle setzt laut heutiger Meldung Premier voraus. Ein vollständiger offizieller Klick-für-Klick-Ablauf für die neuen Freigaben liegt in der Ankündigung noch nicht vor. Fazit: Suno entwickelt sich ein Stück weiter vom persönlichen KI-Songgenerator zum Werkzeug für kreative Teams. Besonders interessant ist die Trennung zwischen gemeinsam genutzter Song-Bibliothek und gemeinsam nutzbarem Musikmodell. Wer Pro hat, erhält die Workspace-Freigabe; wer auch eigene Modelle teilen möchte, braucht laut Suno Premier. Details zu Rollen, Zusammenarbeit in Echtzeit und den „2x Inputs“ sollten Creator vor wichtigen Produktionsentscheidungen direkt in ihrem Konto prüfen. Quellen: - Suno – Collaboration on Suno, 15.10.2026: https://suno.com/release-notes/collaboration-on-suno - Suno – Using Custom Models, Stand 09.09.2026: https://help.suno.com/en/articles/11362497 - Suno – Custom Models: https://suno.com/custom-models - Suno – Release Notes / Workspaces (14.01.2025): https://suno.com/release-notes