OK-I-DO-KI
Kurzfassung oder besser das Original?
Entscheide bei vier Situationen, ob eine geprüfte Kurzfassung genügt oder ob man ins Original schauen sollte. Wähle danach die Frage, die dir diese Entscheidung am zuverlässigsten abnimmt. Halte zum Schluss deine drei Entscheidungen mit je einer Begründung in der Werkstatt fest.
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Schnappibereit
Du kannst jetzt prüfen. Bleibt die Frage, wann eine geprüfte Kurzfassung überhaupt reicht – und wann man trotzdem lieber ins Original schaut. Hier gibt es keine einzelne Musterlösung. Schnappi wird dich aber jedes Mal fragen, ob du mitgedacht hast, was passiert, wenn dir doch etwas entgangen ist.
Bevor du loslegst
SicherheitshinweisJe größer die Folgen einer Entscheidung, desto weniger darf eine Kurzfassung allein die Grundlage sein. Und besonders wichtig: Sobald du eine Kurzfassung weitergibst, kann der andere nicht mehr prüfen – er sieht dein Ergebnis, nicht das Original. Verantwortung wandert mit dem Text mit.
Deine DatenDeine drei Entscheidungen samt Begründungen bleiben in deiner privaten Werkstatt. Wenn du eigene Situationen einträgst, nenne keine Namen von Mitschülern oder Familienmitgliedern – „jemand aus meiner Klasse“ genügt.
Vier Situationen, vier Entscheidungen
In jeder dieser Situationen liegt eine von dir geprüfte Kurzfassung vor. Entscheide: Genügt sie – oder sollte man zusätzlich ins Original schauen?
- Du willst in der Pause schnell wissen, worum es in einem langen Artikel über den Bahnhofsumbau überhaupt geht.RichtigNoch einmal
- In der Kurzfassung steht die Anmeldefrist für einen Wettbewerb, an dem du teilnehmen willst.RichtigNoch einmal
- Du schickst die Kurzfassung an deine Klasse weiter, weil sonst niemand den Artikel gelesen hat.RichtigNoch einmal
- Du überlegst, ob ein Buch für dich interessant sein könnte, und liest dazu die Kurzfassung des Klappentexts.RichtigNoch einmal
Schnappibereit
Welche Frage entscheidet zuverlässig?
Du willst nicht jedes Mal neu grübeln. Welche einzelne Frage führt dich in den meisten Fällen zur richtigen Entscheidung?
Schnappibereit
Deine drei Entscheidungen
Denk an drei Situationen aus deinem eigenen Alltag – eine zur Orientierung, eine mit Folgen, eine zum Weitergeben. Entscheide jede und begründe sie. Prüfe deine Begründungen dann an diesen drei Fragen.
Darum ging es gerade:
…
- Ich habe zu allen drei Situationen entschieden – nicht nur zu einer.
Die drei Typen sind absichtlich verschieden. Erst nebeneinander zeigt sich, dass die Antwort nicht immer dieselbe ist.
- In jeder Begründung nenne ich eine Folge, nicht nur ein Gefühl.
„Ist mir zu unsicher“ hilft dir beim nächsten Mal nicht weiter. „Wenn die Frist falsch ist, verpasse ich die Anmeldung“ schon.
- Ich habe mitgedacht, dass ich beim Prüfen auch etwas übersehen haben könnte.
Das ist der Kern der Abwägung. Wer die eigene Prüfung für fehlerfrei hält, braucht nie ins Original zu schauen – und liegt genau deshalb irgendwann falsch.
Meine drei Entscheidungen
Ich entscheide nach Folge und Bemerkbarkeit, nicht danach, wie überzeugend die Kurzfassung klingt.
Was deine Entscheidung tragen soll:
Schnappibereit
Schnappibereit
Frag mich einfach
Stufe 1 · Denkanstoß
Ein kleiner Schubs, damit du selbst weiterkommst.
Offen – frag hier zuerst.
Stufe 2 · Strategie
Ein Vorgehen, mit dem du die Aufgabe anpacken kannst.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 1 · Denkanstoß“.
Stufe 3 · Auflösung
Die ausführliche Erklärung – erst, wenn du es selbst versucht hast.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 2 · Strategie“. Die Auflösung wird frei, sobald du diese Mission abgeschlossen hast.
Mission geschafft!
Dein Ergebnis („Deine drei begründeten Entscheidungen") ist gespeichert.
Schnappibereit
Stark gemacht! Du hast diesen Schritt wirklich verstanden.