OK-I-DO-KI
Das Ziel hinter deinem Anliegen benennen
Lass zuerst Schnappi auf Miras zwei Versuche antworten und halte fest, wie klar das Ziel jeweils war. Entscheide dann, welche Zielformulierung wirklich alle drei Teile nennt. Baue danach dein eigenes Ziel aus Bausteinen zusammen, bis alle drei Prüfpunkte erfüllt sind. Zum Schluss hältst du in einer privaten Karte fest, was dein Ziel jetzt sagt.
0 von 4 Schritten erledigt
Schnappibereit
Ein Anliegen sagt, worum es geht. Ein Ziel sagt, was am Ende herauskommen soll – für wen und wozu. Schnappi zeigt dir das erst an zwei Versuchen von Mira, danach baust du das Ziel selbst aus Bausteinen zusammen. Du brauchst dafür kein Werkzeug und kein Konto.
Bevor du loslegst
SicherheitshinweisIm Teil „für wen“ nennst du die Rolle, nicht die Person: „für meine Oma“ sagt einem Werkzeug alles, was es braucht. Ein Klarname sagt ihm nichts Zusätzliches – er gibt nur etwas preis, das dir nicht allein gehört.
Deine DatenNimm hier keine echten Angaben über andere Menschen auf. Alle Bausteine sind so gebaut, dass dein Ziel ohne Namen, Adressen, Geburtsdaten oder Gesundheitsangaben auskommt.
Schnappi antwortet auf zwei Ziele
Mira hat ihr Ziel zweimal formuliert. Lass Schnappi auf beide antworten und halte danach fest, wie klar das Ziel jeweils war. Hier wird nichts bewertet – hier wird etwas sichtbar.
Miras erster Versuch: „Ich möchte etwas Schönes für meine Oma.“
Schnappi: „Etwas Schönes – gern! Aber was denn: ein Gedicht, eine Karte, ein Lied? Zwei Zeilen oder zwei Seiten? Ich müsste raten, und raten ist keine gute Grundlage.“
Miras zweiter Versuch: „Ich möchte vier kurze Zeilen für eine Geburtstagskarte, für meine Oma, die gern im Garten arbeitet, damit sie merkt, dass ich an ihren Tag gedacht habe.“
Schnappi: „Alles klar: vier Zeilen, Geburtstagskarte, sie mag ihren Garten, und es soll herzlich klingen. Ich muss nichts erraten und kann sofort loslegen.“
Schnappibereit
Welches Ziel nennt alle drei Teile?
Ein vollständiges Ziel sagt drei Dinge: was herauskommen soll, für wen es ist und wozu. Welche Fassung schafft alle drei – und bleibt dabei datenschutzsicher?
Schnappibereit
Baue dein Ziel aus drei Teilen
Setze dein Ziel aus drei Bausteinen zusammen. Rechts siehst du nach jeder Wahl, welcher Prüfpunkt noch offen ist.
1. Ich möchte …
2. … für …
3. … damit …
Das muss dein Ziel enthalten
- Es steht drin, was herauskommen soll: welche Art Text UND wie viel davon. offen
- Es steht drin, für wen es ist – als Rolle, ohne echte private Angaben. offen
- Es steht drin, wozu es gut sein soll. offen
Dein Ziel
…
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Sieh dir dein Ziel noch einmal an
Lies dein eben gebautes Ziel und halte fest, was es jetzt sagt. Diese Rückschau wird nicht bewertet – sie gehört dir.
Das hast du gerade gebaut:
…
- Mein Ziel sagt, was herauskommen soll.
Art des Textes und Umfang zusammen machen aus einem Wunsch ein Ziel.
- Mein Ziel sagt, für wen es ist – ohne echte private Angaben.
Rolle und ein harmloses Merkmal reichen völlig. Namen, Adressen, Geburtsdaten und Gesundheitsangaben gehören nicht hinein.
- Mein Ziel sagt, wozu das Ergebnis gut sein soll.
Das „damit …“ gibt dem Text seinen Ton – ohne es klingt jedes Ergebnis gleich.
Meine Ziel-Karte
Aus einem Wunsch ist ein Ziel geworden: Ergebnis, für wen, wozu.
Welcher Teil hat für dich den größten Unterschied gemacht? Tippe ihn an:
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Frag mich einfach
Stufe 1 · Denkanstoß
Ein kleiner Schubs, damit du selbst weiterkommst.
Offen – frag hier zuerst.
Stufe 2 · Strategie
Ein Vorgehen, mit dem du die Aufgabe anpacken kannst.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 1 · Denkanstoß“.
Stufe 3 · Auflösung
Die ausführliche Erklärung – erst, wenn du es selbst versucht hast.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 2 · Strategie“. Die Auflösung wird frei, sobald du diese Mission abgeschlossen hast.
Mission geschafft!
Dein Ergebnis („Ziel-Karte zu deinem Anliegen") ist gespeichert.
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Stark gemacht! Du hast diesen Schritt wirklich verstanden.