OK-I-DO-KI
Klingt das überhaupt möglich?
Vor dir liegt ein Text über Blauwale, der von einer KI stammt. Sechs Sätze, alle gleich freundlich und sicher formuliert – aber zwei davon können nicht stimmen. Geh Satz für Satz durch und entscheide bei jedem, ob er so stimmen kann oder ob du misstrauisch wirst. Benenne danach, woran du dein Misstrauen festgemacht hast, und nimm ein Warnzeichen mit auf deine persönliche Vorsicht-Liste.
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Schnappibereit
Jetzt kommt die wichtigste der drei Fragen. Eine KI kann etwas frei erfinden und es trotzdem in ruhigen, sicheren Sätzen sagen – sie merkt selbst nicht, dass sie gerade etwas ausdenkt. Das nennt man eine Halluzination. Die gute Nachricht: Du brauchst kein Lexikon, um stutzig zu werden. Dein eigenes Alltagswissen reicht überraschend weit.
Bevor du loslegst
SicherheitshinweisDas hier ist der Sicherheitskern dieses Kurses. Eine selbstsicher formulierte Behauptung kann frei erfunden sein, und niemand warnt dich davor – die KI selbst am allerwenigsten. Plausibilität ist deine erste Bremse: Sie hält dich an, bevor du etwas übernimmst oder weitererzählst. Du musst dafür nicht wissen, was stimmt. Es reicht zu merken, dass etwas nicht stimmen kann.
Deine DatenAlle Sätze sind vorbereitet. Du musst hier nichts über dich eingeben – und solltest auch keine echten Namen oder persönlichen Angaben eintragen, um etwas nachzuprüfen.
Sechs Sätze über Blauwale – zwei davon können nicht stimmen
Du hast gefragt: „Erzähl mir etwas über den Blauwal.“ Alle sechs Sätze klingen gleich sicher. Entscheide bei jedem einzeln: Kann das so stimmen – oder wirst du hier misstrauisch? Sei dabei gezielt: Wer alles verdächtigt, prüft genauso wenig wie jemand, der alles glaubt.
- „Der Blauwal ist das größte Tier, das je auf der Erde gelebt hat.“RichtigNoch einmal
- „Ein erwachsener Blauwal wird ungefähr 30 Meter lang.“RichtigNoch einmal
- „Sein Herz ist ungefähr so groß wie ein kleines Auto.“RichtigNoch einmal
- „Ein Blauwal frisst jeden Tag etwa 40 000 Tonnen Krill.“RichtigNoch einmal
- „Blauwale können mehrere Minuten tauchen, ohne Luft zu holen.“RichtigNoch einmal
- „Der erste Blauwal wurde im Jahr 1782 von einem Astronauten entdeckt.“RichtigNoch einmal
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Woran hast du dein Misstrauen festgemacht?
Wichtiger als das Finden ist der Grund. Welche Begründung beschreibt am besten, warum genau diese zwei Sätze auffallen – und die anderen vier nicht?
Schnappibereit
Ein Warnzeichen für deine Vorsicht-Liste
Nimm ein Warnzeichen mit, das dir künftig helfen soll. Tippe das an, das für dich am besten funktioniert – es kommt auf deine private Vorsicht-Liste und wächst in den nächsten Missionen weiter.
Meine Vorsicht-Liste
Ich muss die Wahrheit nicht kennen, um zu merken, dass etwas nicht stimmen kann.
Warum ist dieses Warnzeichen für dich nützlich? Tippe deinen Grund an:
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Frag mich einfach
Stufe 1 · Denkanstoß
Ein kleiner Schubs, damit du selbst weiterkommst.
Offen – frag hier zuerst.
Stufe 2 · Strategie
Ein Vorgehen, mit dem du die Aufgabe anpacken kannst.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 1 · Denkanstoß“.
Stufe 3 · Auflösung
Die ausführliche Erklärung – erst, wenn du es selbst versucht hast.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 2 · Strategie“. Die Auflösung wird frei, sobald du diese Mission abgeschlossen hast.
Mission geschafft!
Dein Ergebnis („Meine Vorsicht-Liste") ist gespeichert.
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Stark gemacht! Du hast diesen Schritt wirklich verstanden.