OK-I-DO-KI
Deine Kontext-Checkliste
Lies die Anweisung im Kasten und hake ehrlich ab: Welche Zutaten stehen wirklich im Text, welche nur in deinem Kopf? Wähle dann die Ergänzung, die beide Lücken auf einmal schließt. Baue anschließend deine vollständige Anweisung zusammen, bis alle drei Prüfpunkte erfüllt sind. Zum Schluss legst du deine eigene Checkliste als private Karte an – samt dem stillen vierten Prüfpunkt.
0 von 4 Schritten erledigt
Schnappibereit
Jetzt drehst du den Spieß um und prüfst eine Anweisung mit der Checkliste nach. Das Schwierige daran ist nicht die Liste – es ist die Ehrlichkeit beim Abhaken. Man setzt schnell ein Häkchen, weil man die Zutat im Kopf hatte, und übersieht, dass sie im Text gar nicht steht. Genau das übst du hier.
Bevor du loslegst
SicherheitshinweisEine vollständige Checkliste macht deine Anweisung besser, nicht die Antwort wahr. Auch die Antwort auf eine vollständig ausgefüllte Anweisung liest du zu Ende und prüfst sie, bevor du sie benutzt.
Deine DatenDer stille vierte Prüfpunkt gehört zu dieser Mission: Steckt in deiner Anweisung ein echter Name oder eine Adresse? Dann ersetzt du sie durch die Rolle. Trage hier nichts ein, was auf dich oder andere zeigt.
Steht es wirklich im Text?
Im Kasten steht eine Anweisung: „Ich bin neu im Chor. Schreib mir eine kurze Nachricht.“ Geh die vier Prüfpunkte durch und sortiere ehrlich: Was steht wirklich im Text – und was hätte man sich nur dazugedacht?
- Die Rolle: als was fragt die Person?RichtigNoch einmal
- Der Anlass: wofür wird die Nachricht gebraucht?RichtigNoch einmal
- Die Zielgruppe: an wen geht die Nachricht?RichtigNoch einmal
- Das Ziel: welche Art Text und wie lang?RichtigNoch einmal
Schnappibereit
Welche Ergänzung schließt beide Lücken auf einmal?
Zwei Zutaten fehlen. Vier Ergänzungen liegen vor – welche schließt beide Lücken in einem Zug, ohne den ursprünglichen Wunsch zu verändern?
Schnappibereit
Baue deine vollständige Anweisung
Setze die Anweisung so zusammen, dass alle drei Kontext-Zutaten darin stehen. Rechts siehst du nach jeder Wahl, welcher Prüfpunkt noch offen ist.
1. Als was fragst du?
2. Wofür brauchst du die Nachricht?
3. Wer bekommt die Nachricht?
Das muss deine Anweisung erfüllen
- Es steht drin, als was du fragst. offen
- Es steht drin, wofür du die Nachricht brauchst. offen
- Es steht drin, wer die Nachricht bekommt. offen
Deine vollständige Anweisung
…
Schnappibereit
Deine eigene Checkliste
Leg dir deine persönliche Checkliste an – mit dem stillen vierten Prüfpunkt. Diese Rückschau wird nicht bewertet, sie gehört dir und begleitet dich in die nächsten Missionen.
Das hast du gerade gebaut:
…
- Rolle: Ich habe gesagt, als was ich frage.
Der Fingertest gilt auch hier: Zeig auf die Stelle. Findest du keine, fehlt die Zutat.
- Anlass: Ich habe gesagt, wofür ich es brauche.
Signalwörter wie „weil“ und „damit“ helfen beim Suchen – und beim Schreiben.
- Zielgruppe: Ich habe gesagt, für wen das Ergebnis ist.
Diese Zutat steuert Tonfall und Wortwahl am stärksten – sie fehlt am häufigsten.
- Der stille Prüfpunkt: Es steht kein echter Name und keine Adresse drin.
Wenn doch: Ersetze die Angabe durch die Rolle. Die Antwort wird dadurch kein bisschen schlechter.
Meine Kontext-Checkliste
Rolle, Anlass, Zielgruppe – und leise dazu: keine echten Namen.
Welcher Prüfpunkt rutscht dir am ehesten durch? Tippe ihn an:
Schnappibereit
Schnappibereit
Frag mich einfach
Stufe 1 · Denkanstoß
Ein kleiner Schubs, damit du selbst weiterkommst.
Offen – frag hier zuerst.
Stufe 2 · Strategie
Ein Vorgehen, mit dem du die Aufgabe anpacken kannst.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 1 · Denkanstoß“.
Stufe 3 · Auflösung
Die ausführliche Erklärung – erst, wenn du es selbst versucht hast.
Noch gesperrt – nutze zuerst „Stufe 2 · Strategie“. Die Auflösung wird frei, sobald du diese Mission abgeschlossen hast.
Mission geschafft!
Dein Ergebnis („Persönliche Kontext-Checkliste") ist gespeichert.
Schnappibereit
Stark gemacht! Du hast diesen Schritt wirklich verstanden.