
Im Streit zwischen Sony Music und der KI-Musikplattform Udio hat ein New Yorker Bundesgericht die beantragte Erweiterung der Klage abgelehnt. Nach Angaben von Music Business Worldwide sollten mehr als 30.000 weitere Aufnahmen hinzukommen; im Verfahren bleiben damit zunächst 333 Werke.
Die Entscheidung klärt nicht die große Grundsatzfrage, ob und wann das Training von Musik-KI als Fair Use gilt. Sie begrenzt aber den Umfang dieses konkreten Falls und verhindert eine deutliche Ausweitung kurz vor dem Ende der Dokumentenphase.
Für die KI-Musikbranche bleibt der Fall relevant, weil Training, Lizenzen und nachvollziehbare Rechteketten weiter im Zentrum stehen. Wer Musik mit KI veröffentlicht, sollte seine eigenen Beiträge, Quellen und Freigaben sauber dokumentieren.
Quellen:
- Music Business Worldwide: https://www.musicbusinessworldwide.com/sony-music-denied-bid-to-add-30k-recordings-to-its-udio-lawsuit/