Musikergewerkschaft fordert Beteiligung an Einnahmen aus KI-Lizenzdeals

Erstellt 24. Juli 2026 9:03 23 Aufrufe
Heinz Martin 24. Juli 2026 9:03
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Die American Federation of Musicians drängt darauf, dass ihr Verfahren rund um KI-Lizenzdeals großer Musikunternehmen weiterläuft. Nach Auffassung der Gewerkschaft ist die Nutzung bestehender Aufnahmen für generative Musiksysteme eine neue Verwertung, an der beteiligte Musiker finanziell beteiligt werden müssen. Im Zentrum steht eine Vertragsklausel für sogenannte neue Nutzungsformen. Die AFM argumentiert, dass daraus sowohl Informations- als auch Zahlungspflichten entstehen können, wenn Aufnahmen für KI-Plattformen lizenziert werden. Die Gegenseite bestreitet, dass die Klausel auf diese Form der KI-Nutzung anwendbar ist. Der Streit reicht weit über diesen Einzelfall hinaus. Er berührt die entscheidende Frage, wie Einnahmen aus lizenzierten KI-Musikmodellen künftig zwischen Plattformen, Labels, Rechteinhabern und den tatsächlich an einer Aufnahme beteiligten Menschen verteilt werden. Quellen: - CelebrityAccess: https://celebrityaccess.com/2026/07/23/afm-pushes-back-against-record-labels-over-ai-deals/ - Music Business Worldwide: https://www.musicbusinessworldwide.com/us-musicians-union-urges-court-to-reject-universal-and-warner-bid-to-dismiss-lawsuit-over-suno-and-udio-deals/