
Nicht klagen - MACHEN!
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Die Idee zu „Nicht klagen – MACHEN!“ entstand nicht aus einem einzelnen dramatischen Erlebnis, sondern aus einem Muster, das fast jeder aus seinem Alltag kennt: Heute läuft alles rund, morgen wird genau dieselbe Sache zum Problem. Geld kommt herein und verschwindet wieder, Liebe sorgt zunächst für Schmetterlinge und nimmt beim Gehen möglicherweise noch ein paar persönliche Dinge mit. Selbst das Wetter wechselt – nur Rechnungen und Montage zeigen eine erstaunliche Beständigkeit.
Aus diesen Gegensätzen entwickelten sich drei augenzwinkernde Lebensgesetze. Das erste besagt, dass nichts dauerhaft stehen bleibt. Das zweite beschreibt das ständige Auf und Ab: Steigen die Aktien, hält man sich kurz für ein Genie. Fallen sie wieder, möchte man sie am liebsten nie besessen haben. Das dritte Gesetz bildet den realistischen Kern des Songs: Nicht jede Entwicklung lässt sich kontrollieren, aber man kann entscheiden, wie man auf sie reagiert.
„Nicht klagen – MACHEN!“ behauptet deshalb nicht, dass sich jedes Problem mit guter Laune auflösen lässt. Der Song beschreibt vielmehr den Unterschied zwischen fehlender Kontrolle über äußere Ereignisse und dem eigenen nächsten Schritt. Man darf genervt, enttäuscht oder überfordert sein – nur dauerhaft stehen bleiben soll daraus möglichst nicht werden.
Musikalisch wird diese Idee bewusst leicht erzählt. Der entspannte Reggae-Rhythmus bildet den Gegenpol zu den alltäglichen Sorgen, während die gestotterten Wörter und Zwischenrufe aus einer Lebensweisheit einen mitsingbaren Schnappnot-Song machen.
So wurde aus schwankenden Aktien, verschwundener Kohle, unbeständiger Liebe und einem viel zu zuverlässigen Montag ein humorvolles Lied über Veränderung, Selbstironie und Bewegung. Kein großer Ratgeber – eher ein musikalischer Schubs mit der klaren Botschaft: Nicht nur reden, nicht herumstehen. Nicht klagen – machen.
„Ich wollte mit dem Song nicht behaupten, dass jedes Problem verschwindet, wenn man nur lächelt. Vieles im Leben kann man tatsächlich nicht kontrollieren. Aber man kann meistens noch entscheiden, was der nächste kleine Schritt sein soll. Und wenn man über das ganze Auf und Ab zwischendurch lachen kann, verliert selbst der Montag ein bisschen von seiner Macht.“























































































































